D’Alembert-System beim Roulette: Die sanftere Alternative zur Martingale-Strategie
Einleitung: Die mathematische Antwort auf die Martingale
Das D’Alembert-System gilt als eine der elegantesten und konservativsten Roulette-Strategien. Benannt nach dem französischen Mathematiker und Philosophen Jean Baptiste le Rond d’Alembert (1717-1783), bietet diese Methode einen gemäßigteren Ansatz als die aggressive Martingale-Strategie. Doch kann diese vermeintlich sichere Progression wirklich langfristige Gewinne garantieren? In diesem ausführlichen Artikel analysieren wir die D’Alembert-Strategie, ihre mathematischen Grundlagen und die realistischen Erfolgsaussichten.
Was ist das D’Alembert-System ?
Historischer Hintergrund
Jean Baptiste le Rond d’Alembert war einer der bedeutendsten Denker der Aufklärung, bekannt für seine Arbeiten in Mathematik, Mechanik und Philosophie. Die ihm zugeschriebene Roulette-Strategie basiert auf dem Gesetz des Ausgleichs (Equilibrium-Theorie), das besagt, dass sich auf lange Sicht alle Wahrscheinlichkeiten ausgleichen.
Das Grundprinzip
Die D’Alembert-Strategie funktioniert nach einem einfachen Prinzip:
Bei Verlust:
- Erhöhung des Einsatzes um eine Einheit
Bei Gewinn:
- Verringerung des Einsatzes um eine Einheit
Ziel:
- Rückkehr zum ursprünglichen Einsatz von einer Einheit
- Abschluss der Spielserie mit Gewinn
Anwendung auf einfache Chancen
Wie die Martingale wird auch die D’Alembert-Strategie ausschließlich bei einfachen Chancen angewendet:
- Rot/Schwarz (Rouge/Noir)
- Gerade/Ungerade (Pair/Impair)
- Niedrig/Hoch (Manque/Passe: 1-18/19-36)
Die Gewinnwahrscheinlichkeit bei diesen Wetten beträgt 48,65% (18:37) beim französischen Roulette.
Die mathematische Grundlage: Das Gesetz des Ausgleichs
D’Alemberts Equilibrium-Theorie
Die Theorie: Nach dem Gesetz des Ausgleichs hat bei einer unendlichen Anzahl von Coups jede Zahl die gleiche Wahrscheinlichkeit zu erscheinen. Bei einem Münzwurf würde dies bedeuten:
- 50% Kopf
- 50% Zahl
- Perfekter Ausgleich über unendlich viele Würfe
Übertragung auf Roulette: D’Alembert ging davon aus, dass sich auch beim Roulette Rot und Schwarz langfristig ausgleichen. Die Strategie nutzt dieses vermeintliche Gleichgewicht durch moderate Einsatzanpassungen.
Der kritische Denkfehler: Gambler’s Fallacy
Das Problem: D’Alemberts Theorie unterliegt dem klassischen Gambler’s Fallacy (Spielerfehlschluss):
- Jeder Spin ist statistisch unabhängig vom vorherigen
- Die Kugel hat kein Gedächtnis
- Vergangene Ergebnisse beeinflussen nicht zukünftige Wahrscheinlichkeiten
Die Realität:
- Die Wahrscheinlichkeit für Rot bleibt immer 48,65% – unabhängig von vorherigen Ergebnissen
- Nach 10× Schwarz ist Rot nicht wahrscheinlicher
- Das Gesetz des Ausgleichs gilt nur für unendlich viele Spins, nicht für praktische Spielsessions

So funktioniert das D’Alembert-System Schritt für Schritt
Spielanleitung
Schritt 1: Grundeinheit festlegen
- Definiere eine Basiseinheit (z.B. 10 €)
- Diese Einheit bestimmt Ihre Einsatzanpassungen
Schritt 2: Starteinsatz platzieren
- Beginne mit 1 Einheit auf eine einfache Chance
- Beispiel: 10 € auf Schwarz
Schritt 3: Nach Verlust
- Erhöhe den Einsatz um 1 Einheit
- Beispiel: 10 € → 20 € → 30 € bei fortgesetzten Verlusten
Schritt 4: Nach Gewinn
- Verringer den Einsatz um 1 Einheit
- Beispiel: 30 € → 20 € → 10 € bei fortgesetzten Gewinnen
Schritt 5: Spielserie beenden
- Sobald du wieder bei 1 Einheit angekommen bist, ist die Serie beendet
- Starte eine neue Serie oder beenden Sie das Spiel
Definition der Einheit
Was ist eine Einheit?
- Eine Einheit ist Ihr festgelegter Basisbetrag
- Typische Einheiten: 5 €, 10 €, 20 €, 50 €
Wichtig:
- Je kleiner die Einheit, desto länger kannst du spielen
- Die Einheit sollte zur Bankroll passen (empfohlen: 1-2% der Gesamtbankroll)
Praxisbeispiel: Eine komplette D’Alembert-Session
Detaillierte Beispielrunde mit 10 € Einheit
Ausgangssituation:
- Einheit: 10 €
- Wahl: Schwarz
- Startkapital: 200 €
Spielverlauf:
1. Coup:
- Einsatz: 1 Einheit (10 €) auf Schwarz
- Ergebnis: Rot
- Saldo: -10 € (Gesamt: 190 €)
2. Coup:
- Einsatz: 2 Einheiten (20 €) auf Schwarz
- Ergebnis: Rot
- Verlust: 20 €
- Saldo: -30 € (Gesamt: 170 €)
3. Coup:
- Einsatz: 3 Einheiten (30 €) auf Schwarz
- Ergebnis: Rot
- Verlust: 30 €
- Saldo: -60 € (Gesamt: 140 €)
4. Coup:
- Einsatz: 4 Einheiten (40 €) auf Schwarz
- Ergebnis: Schwarz ✓
- Gewinn: 40 €
- Saldo: -20 € (Gesamt: 180 €)
5. Coup:
- Einsatz: 3 Einheiten (30 €) auf Schwarz
- Ergebnis: Schwarz ✓
- Gewinn: 30 €
- Saldo: +10 € (Gesamt: 210 €)
6. Coup:
- Einsatz: 2 Einheiten (20 €) auf Schwarz
- Ergebnis: Rot
- Verlust: 20 €
- Saldo: -10 € (Gesamt: 190 €)
7. Coup:
- Einsatz: 3 Einheiten (30 €) auf Schwarz
- Ergebnis: Schwarz ✓
- Gewinn: 30 €
- Saldo: +20 € (Gesamt: 220 €)
8. Coup:
- Einsatz: 2 Einheiten (20 €) auf Schwarz
- Ergebnis: Schwarz ✓
- Gewinn: 20 €
- Saldo: +40 € (Gesamt: 240 €)
9. Coup (Serienende):
- Einsatz: 1 Einheit (10 €) auf Schwarz
- Bei 1 Einheit angelangt → Serie beendet
- Endkapital: 240 €
- Gesamtgewinn: 40 €
Analyse des Beispiels
Spielstatistik:
- Gesamte Coups: 8
- Gewonnene Coups: 4 (50%)
- Verlorene Coups: 4 (50%)
- Nettoprofit: 40 € (4 Einheiten)
Wichtige Erkenntnis: Trotz gleicher Anzahl an Gewinnen und Verlusten (4:4) erzielt das D’Alembert-System einen Gewinn. Dies liegt an der Einsatzprogression – Gewinne erfolgen bei höheren Einsätzen.
D’Alembert vs. Martingale: Der direkte Vergleich
Einsatzprogression bei 10 Verlusten in Folge
| Runde | D’Alembert Einsatz | Kumulierter Verlust | Martingale Einsatz | Kumulierter Verlust |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 10 € | 10 € | 10 € | 10 € |
| 2 | 20 € | 30 € | 20 € | 30 € |
| 3 | 30 € | 60 € | 40 € | 70 € |
| 4 | 40 € | 100 € | 80 € | 150 € |
| 5 | 50 € | 150 € | 160 € | 310 € |
| 6 | 60 € | 210 € | 320 € | 630 € |
| 7 | 70 € | 280 € | 640 € | 1.270 € |
| 8 | 80 € | 360 € | 1.280 € | 2.550 € |
| 9 | 90 € | 450 € | 2.560 € | 5.110 € |
| 10 | 100 € | 550 € | 5.120 € | 10.230 € |
Vorteile des D’Alembert-Systems
1. Langsamere Einsatzprogression
- Nach 10 Verlusten: 550 € Verlust (D’Alembert) vs. 10.230 € (Martingale)
- Faktor 18,6× weniger Risiko
2. Tischlimits seltener erreicht
- Bei typischen Limits (5-500 €) sind mit D’Alembert 50+ Schritte möglich
- Mit Martingale nur 6-7 Verdopplungen
3. Psychologisch angenehmer
- Moderate Einsatzsteigerungen reduzieren Stress
- Keine Panikmomente bei hohen Einsätzen
4. Längere Spielzeit
- Bankroll hält deutlich länger
- Mehr Unterhaltungswert für das eingesetzte Kapital
5. Flexibilität bei Gewinnen
- Gewinne werden durch Einsatzreduzierung gesichert
- Nicht alles wird sofort wieder riskiert
Nachteile des D’Alembert-Systems
1. Langsamer Verlustausgleich
- Nach großen Verlustserien dauert der Rückweg lange
- Viele Gewinne nötig, um Verluste auszugleichen
2. Keine Garantie für Profit
- Der Hausvorteil von 2,7% bleibt bestehen
- Langfristig mathematisch verlustbringend
3. Geringere Einzelgewinne
- Pro Serie nur moderate Gewinne (im Beispiel: 4 Einheiten)
- Kein “großer Wurf” möglich
4. Falsche Sicherheit
- Das sanfte Progressionsmuster suggeriert Kontrolle
- Verluste häufen sich trotzdem langfristig an
Die mathematische Wahrheit hinter D’Alembert
Warum die Strategie theoretisch nicht funktioniert
Problem 1: Der Hausvorteil
- Jeder Spin hat einen negativen Erwartungswert von -2,7%
- Bei 10 € Einsatz: erwarteter Verlust von 0,27 €
- Kein Wettsystem kann diesen mathematischen Nachteil eliminieren
Problem 2: Das Gesetz des Ausgleichs
- Gilt nur für unendlich viele Spins
- In praktischen Sessions (50-500 Spins) ist der Ausgleich nicht garantiert
- Abweichungen von der Erwartung sind normal und häufig
Problem 3: Asymmetrische Wahrscheinlichkeit
- Rot/Schwarz ist nicht 50:50, sondern 48,65%:48,65%
- Die Null (2,7%) verschiebt das Gleichgewicht zugunsten des Casinos
- Im Gegensatz zum Münzwurf gibt es kein perfektes Gleichgewicht
Langfristige Erwartung
Simulation über 10.000 Spins:
- Erwarteter Gesamtverlust: ca. 2,7% aller platzierten Einsätze
- Bei durchschnittlich 30 € Einsatz pro Spin: ~8.100 € Verlust
- Resultat: Fast sicherer Langzeitverlust

Das Paradoxon des unendlichen Spiels
Die theoretische Falle
D’Alemberts Grundannahme: Bei genügend Spins gleichen sich Gewinne und Verluste aus, wodurch die Strategie profitabel wird.
Die Realität: Um nach einer Verlustserie vollständig zu profitieren, müsste der Spieler:
- Unbegrenzt weiterspielen können
- Über unendliches Kapital verfügen
- Keine Tischlimits haben
Das Paradoxon:
- Je länger du spielst, desto wahrscheinlicher werden extreme Verlustserien
- Je länger du spielst, desto mehr nähert sich Ihr Gesamtergebnis dem negativen Erwartungswert (-2,7%)
- Du musst “endlos” spielen, um zu gewinnen – verlieren aber gerade dadurch
Praktische Konsequenzen
Szenario 1: Moderate Verlustserie (15 Verluste)
- Einsatz steigt auf 160 € (16 Einheiten bei 10 € Einheit)
- Kumulierter Verlust: 1.200 €
- Zum Ausgleich: 15 Gewinne nötig, mit sinkendem Einsatz
- Zeit: Kann Stunden dauern
- Risiko: Weitere Verluste vertiefen das Loch
Szenario 2: Extreme Verlustserie (25 Verluste)
- Einsatz steigt auf 260 € (26 Einheiten)
- Kumulierter Verlust: 3.250 €
- Realität: Die meisten Spieler haben nicht das Kapital, weiterzuspielen
- Resultat: Zwangsabbruch mit massivem Verlust
Varianten der D’Alembert-Strategie
Reverse D’Alembert (Contra-D’Alembert)
Prinzip:
- Einsatzerhöhung nach Gewinn
- Einsatzverringerung nach Verlust
- Gegenteil der klassischen D’Alembert
Vorteile:
- Nutzt Gewinnserien optimal aus
- Begrenzt Verluste bei Pechsträhnen
- Psychologisch angenehmer (man spielt mit “Hausgewinn”)
Nachteile:
- Gewinne werden schneller riskiert
- Keine systematische Verlustwiederherstellung
Beispiel:
- Einsatz 10 €, gewonnen → nächster Einsatz 20 €
- Einsatz 20 €, gewonnen → nächster Einsatz 30 €
- Einsatz 30 €, verloren → nächster Einsatz 20 €
Modifiziertes D’Alembert mit Limits
Prinzip:
- Maximale Progression auf 10-15 Einheiten begrenzen
- Bei Erreichen: Reset oder Strategiewechsel
Vorteile:
- Kontrolliertes Risikomanagement
- Schutz vor katastrophalen Verlusten
Nachteil:
- Große Verlustserien können nicht ausgeglichen werden
D’Alembert mit variablen Einheiten
Prinzip:
- Anpassung der Einheit basierend auf Bankroll
- Beispiel: Bei 1.000 € Bankroll → 10 € Einheit, bei 500 € → 5 € Einheit
Vorteil:
- Dynamisches Risikomanagement
- Längere Spielfähigkeit
Praktische Tipps für D’Alembert-Spieler
Money Management
1. Bankroll-Anforderung
- Mindestens 50-100 Einheiten als Startkapital
- Beispiel: Bei 10 € Einheit → 500-1.000 € Bankroll
- Sicherheitspuffer für längere Verlustserien
2. Einheitengröße bestimmen
- Maximal 1-2% Ihrer Gesamt-Bankroll
- Beispiel: 1.000 € Bankroll → 10-20 € Einheit
- Konservativ: 0,5% für maximale Sicherheit
3. Session-Limits setzen
- Verlustlimit: Maximal 30-50% der Bankroll pro Session
- Gewinnziel: Realistisch 10-20% der Bankroll
- Zeitlimit: Maximal 2-3 Stunden pro Session
Spielstrategien
1. Tischauswahl
- Wähle französisches Roulette (2,7% Hausvorteil)
- Vermeide amerikanisches Roulette (5,26% Hausvorteil)
- Achte auf “En Prison”-Regel für zusätzlichen Vorteil
2. Einfache Chance wählen
- Bleibe konsequent bei einer Wahl (z.B. immer Schwarz)
- Wechsel bringt keinen mathematischen Vorteil
- Reduziert Verwirrung und Fehler
3. Disziplin bewahren
- Halte dich an deine Limits
- Nicht “nachjagen” bei Verlusten
- Bei Erreichen des Gewinnziels: Aufhören
4. Dokumentation führen
- Notiere Einsätze und Ergebnisse
- Analysiere die Sessions
- Lerne aus Mustern (auch wenn sie statistisch irrelevant sind)
Wann du aufhören solltest
Sofort beenden bei:
- Erreichen des Verlustlimits
- Emotionaler Frustration oder Wut
- Erreichen des Gewinnziels
- Müdigkeit oder Konzentrationsverlust
Pause einlegen bei:
- 3-5 aufeinanderfolgenden Verlusten
- Starker Einsatzsteigerung (über 10 Einheiten)
- Gedanken wie “nur noch eine Runde”
D’Alembert im Online-Casino vs. Landbasiertes Casino
Vorteile Online-Casino
1. Flexibilität
- Spiele in deinem Tempo
- Keine Zeitdruck durch andere Spieler
- Einfache Dokumentation möglich
2. Niedrigere Mindesteinsätze
- Oft ab 0,10-1 € möglich
- Ermöglicht kleinere Einheiten
- Längere Spielbarkeit mit begrenzter Bankroll
3. Bonusmöglichkeiten
- Casino-Boni können Bankroll verlängern
- Achtung: Bonusbedingungen beachten!
Vorteile Landbasiertes Casino
1. Soziales Erlebnis
- Atmosphäre und Unterhaltung
- Interaktion mit anderen Spielern
- “Echtes” Casino-Gefühl
2. Keine technischen Probleme
- Keine Verbindungsabbrüche
- Keine Software-Glitches
3. Bessere Selbstkontrolle
- Physisches Geld macht Verluste greifbarer
- Natürliche Pausen
Die Realität: Warum auch D’Alembert langfristig scheitert
Empirische Studien
Langzeit-Simulationen zeigen:
- Nach 1.000 Spins: 70% der Spieler im Minus
- Nach 5.000 Spins: 85% der Spieler im Minus
- Nach 10.000 Spins: 95%+ der Spieler im Minus
Durchschnittlicher Verlust:
- Entspricht exakt dem Hausvorteil × Gesamteinsatz
- Etwa 2,7% aller platzierten Wetten
Der unüberwindbare Hausvorteil
Mathematische Tatsache:
- Jeder Spin hat einen negativen Erwartungswert
- Erwartungswert = Einsatz × (-2,7%)
- Kein Progressionssystem kann dies ändern
Vergleich mit Münzwurf:
- Bei fairem Münzwurf (50:50): D’Alembert wäre neutral (0% Erwartung)
- Bei Roulette (48,65%:48,65% plus 2,7% Null): Systematischer Nachteil
Casinos lieben konservative Systeme
Warum Casinos D’Alembert gerne sehen:
- Spieler haben falsches Sicherheitsgefühl
- Längere Spielzeiten = mehr Einsätze = mehr Hausvorteils-Realisierung
- Moderate Progression = weniger spektakuläre Einzelgewinne
- Spieler geben langsam, aber stetig Geld ab
Fazit: D’Alembert – Die angenehmste Art zu verlieren?
Die ehrliche Bewertung
Was D’Alembert bietet: ✓ Deutlich sanftere Progression als Martingale ✓ Psychologisch angenehmer zu spielen ✓ Längere Spielzeit mit begrenzter Bankroll ✓ Kontrolliertes Risikomanagement ✓ Seltenes Erreichen von Tischlimits ✓ Moderate kurzfristige Gewinnmöglichkeiten
Was D’Alembert NICHT bietet: ✗ Langfristige Gewinngarantie ✗ Überwindung des Hausvorteils ✗ Mathematischen Vorteil gegenüber dem Casino ✗ Schutz vor großen Verlustserien ✗ Garantierte Profitabilität
Die Empfehlung
Für Unterhaltungsspieler: Das D’Alembert-System ist die beste Wahl unter den Progressionssystemen, wenn Sie:
- Roulette zur Unterhaltung spielen
- Die Risiken verstehen und akzeptieren
- Strikte Limits einhalten können
- Verluste als Preis für Unterhaltung betrachten
Für gewinnorientierte Spieler: Auch D’Alembert kann den mathematischen Hausvorteil nicht überwinden. Langfristig führt jedes Wettsystem zu Verlusten. Erwarten Sie keine nachhaltigen Gewinne.
Die finale Wahrheit
Jean Baptiste le Rond d’Alembert entwickelte eine elegante mathematische Theorie – doch seine Annahme vom natürlichen Ausgleich gilt nur in der Theorie unendlich vieler Spins. In der Praxis bleibt der Hausvorteil unüberwindbar.
Das D’Alembert-System ist nicht die Lösung für profitables Roulette-Spiel, aber es ist die zivilisierteste und kontrollierbarste Art, das Spiel zu genießen – wenn man es als das betrachtet, was es ist: Unterhaltung mit kalkulierbaren Kosten.
Spiele verantwortungsvoll, setze Limits und vergesse nie: Das Haus gewinnt immer – aber mit D’Alembert verlieren Sie wenigstens langsamer und angenehmer.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist das D’Alembert-System besser als Martingale? Ja, hinsichtlich Risikomanagement. D’Alembert hat eine deutlich sanftere Progression und vermeidet extreme Einsatzsteigerungen. Beide Systeme können jedoch den Hausvorteil nicht überwinden.
Wie viel Startkapital brauche ich für D’Alembert? Empfohlen sind mindestens 50-100 Einheiten. Bei 10 € Einheit bedeutet das 500-1.000 € Startkapital für eine komfortable Spielweise mit Sicherheitspuffer.
Kann ich mit D’Alembert langfristig Geld verdienen? Nein. Der mathematische Hausvorteil von 2,7% bleibt bestehen. Langfristig konvergiert Ihr Ergebnis gegen einen Verlust von 2,7% aller platzierten Einsätze.
Was passiert bei langen Verlustserien? Die Einsätze steigen linear (nicht exponentiell wie bei Martingale), aber auch hier häufen sich Verluste an. Nach 20 Verlusten beträgt der kumulierte Verlust bereits 210 Einheiten (2.100 € bei 10 € Einheit).
Ist D’Alembert legal? Ja, das D’Alembert-System ist völlig legal und wird von Casinos toleriert, da es mathematisch keinen Vorteil verschafft.
Wie lange kann ich mit D’Alembert spielen? Mit 50 Einheiten Bankroll und moderatem Pech können Sie typischerweise 100-300 Spins durchhalten, bevor Ihre Bankroll erschöpft ist oder Sie Ihr Verlustlimit erreichen.
Funktioniert Reverse D’Alembert besser? Reverse D’Alembert (Erhöhung nach Gewinn) ist psychologisch angenehmer und nutzt Gewinnserien besser aus, kann aber den Hausvorteil ebenfalls nicht überwinden. Beide Varianten haben mathematisch denselben negativen Erwartungswert.



